Die Ziele

Das Kulturagenten-Programm zielt einerseits darauf ab, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen einen Zugang zur Welt der Künste zu eröffnen: Dies geschieht, indem ihnen nicht nur außerunterrichtlich im AG-Bereich oder in Projektwochen sondern auch in der unterrichtlichen Erarbeitung vielfältige, ganzheitliche und kreative Arbeitsweisen aus Kunst und Kultur eröffnet werden. So hat das Programm zum Ziel, erprobte Projektformate im Schulprogramm zu verankern; gerade die Verschränkung von künstlerisch-kreativen Denkweisen mit nicht musisch-künstlerischen Fächern steht hier im Zentrum.

Darüber hinaus soll es die Zusammenarbeit kommunaler Kultureinrichtungen, der Kommune selbst und der Schulen vor Ort stärken, indem Bildungspartnerschaften zwischen kulturellen und pädagogischen Einrichtungen langfristig angelegt werden.

Die Grundstruktur

Teilnehmende Schulen werden in einem Netzwerke bestehend aus drei bis fünf gebundenen Ganztagsschulen von einer/ einem Kulturagent*in betreut. Die Netzwerkschulen finanzieren gemeinsam durch die Kapitalisierung von Lehrer*innen-Stellen eine*n Kulturagent*in. Die Anstellung des/ der Kulturagent*in in der Kommune in Anlehnung an das kommunale Gesamtkonzept ist neben der Kapitalisierung von Stellenanteilen Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Programm. Koordiniert wird es durch die Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW. Von hier aus werden auch Tagungen für die Weiterbildung und den regelmäßigen Austausch für Kulturagent*innen und Kulturbeauftragte Lehrkräfte organisiert.

Zu den bisherigen Grundsätzen