
Bildungskette*: kulturelle Bildung entlang der Bildungsbiografie
“Kulturelle Bildungskette“ beschreibt, das kontinuierliche, lebenslange Zusammenwirken aller Bildungsangebote, um jedem Menschen dauerhaft Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. Am Beispiel kommunaler Gesamtkonzepte zeigt sich in NRW, wie verschiedene kulturelle Bildungsangebote ab dem frühkindlichen Alter bis zum Schulabschluss und bis ins hohe Erwachsenenalter hinein, strategisch miteinander vernetzt werden können, um eine kontinuierliche, aufeinander aufbauende kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.
Kulturelle Bildung stärkt Kinder und Jugendliche ganzheitlich. Sie fördert Kreativität, Ausdruck und Teilhabe.
Dafür braucht es verlässliche Zugänge – von Anfang an und durch alle Lebensphasen.
Kurz gesagt:
Eine starke Bildungskette sichert Teilhabe. Sie macht neugierig und sie wirkt nachhaltig.
* Der Begriff der Bildungskette geht in seiner heutigen fachpolitischen Bedeutung auf eine Initiative der Bundesregierung aus dem Jahr 2010 zurück. Er wurde als griffiges Metapher-Konzept eingeführt, um eine lückenlose Unterstützung junger Menschen zu beschreiben. Urheber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Arbeit und Sozialen (BMAS) sowie in enger Kooperation die Bundesagentur für Arbeit (BA).
Die fachspezifische Erweiterung des Begriffs wird durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die dortige Arbeitsstelle “Kulturelle Bildung NRW” seit 2022 theoretisch untermauert. Im Zentrum steht die strukturelle Idee der „Kette“ auf die künstlerisch-kulturelle Bildung zu erweitern und auf kulturelle Teilhabe zu übertragen.










