
Vom Lesen zum Erleben
Fächerübergreifende Literaturarbeit mit theaterpädagogischen Methoden
Theaterpädagogische Methoden eröffnen spielerisch einen körperlich-sinnlichen und emotional affektiven Zugang zum Weltverstehen. Sie ermöglichen damit auch die Auseinandersetzung mit komplexen und sensiblen Themen wie Fremdsein, Identität und Ausgrenzung.
Auf der Grundlage biographischer Ansätze in verschiedenen Schreibwerkstätten nehmen wir Bezug zum Roman „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (J. Kerr, Teil 2). Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie es gelingt, sich der Lektüre und dem Thema Flucht im Nationalsozialismus auch fächerübergreifend anzunähern. Als exemplarischen Ausschnitt theaterpädagogischen Methodenrepertoires werden wir die generierten Texte mit spielerischen Übungen zu Präsenz, Mimik/Körpersprache sowie bildlichen Gestaltungsmethoden verbinden.
In insgesamt 13 digitalen Workshops und Impulsen aus ganz Deutschland ermöglicht KreAktiv auch in diesem Jahr den Austausch mit Fachleuten, Praktiker*innen und Künstler*innen aus dem gesamten Bundesgebiet zu unterschiedlichen Themen: von Urban Arts bis kulturelles Erbe, von Partizipation bis Digitalität im Kontext kultureller Bildung in Schule.
Die Fortbildungsreihe „KreAktiv – Eine länderübergreifende digitale Fortbildungsreihe mit Impulsen für Kulturelle Bildung an Schulen“ ist entstanden aus dem länderüber greifenden Netzwerk der “Kreativpotentiale” zur Kulturellen Schulentwicklung. Aus dem ehemaligen Team der Kreativpotentiale ist nun ein Zusammenschluss der Länderpartner*innen entstanden, die weiterhin eng vernetzt sind und gemeinsam für die Transformation von Schule hin zu einem kreativen Lebens- und Lernort für alle Beteiligten arbeiten. Das beinhaltet auch, erneut entsprechende Fortbildungsangebote für Teilnehmende aus allen Bundesländern zu öffnen.








