Hamm: Kooperation braucht Vernetzung

Das zweite Gesamtkonzept der Stadt setzt vor allem auf verschiedene Netzwerke: Die Strategiegruppe auf städtischer Ebene – bestehend aus dem Amt für schulische Bildung, dem Jugendamt und dem Kulturbüro – hat ein breit aufgestelltes Netzwerk aus „Anbietenden und Nachfragenden“ aufgebaut. Hier finden regelmäßige Treffen sowie „Runde Tische“ zu verschiedenen Schwerpunktthemen statt.

Mit mehreren Maßnahmen wurden die folgenden Ziele aus dem Gesamtkonzept von 2021 umgesetzt:

  • Abstimmung des Angebots kultureller Bildung zwischen städtischen Kultureinrichtungen, Schulen und Jugendbereich
  • Transparente Angebotsübersicht
  • Ausbau der kommunalen Netzwerkstrukturen
  • Ausbau des Angebots in zwei Sozialräumen
  • Fortbildungen zu Themen der kulturellen Bildung

Weitere Maßnahmen sichern bisher angelegte Strukturen und entwickeln diese weiter. Langfristiges Ziel ist, schrittweise alle Altersbereiche entlang der Bildungskette sowie kommunale und nichtkommunale Akteur*innen einzubeziehen. Hierzu setzt die Stadt in ihren gesamtkonzeptionellen Überlegungen auf wechselnde Schwerpunktsetzungen: Nachdem der Fokus des ersten Gesamtkonzepts auf dem Bereich Schule gelegen hatte, steht im aktuellen Konzept der Bereich frühkindliche Bildung im Zentrum. Im darauffolgenden Konzept wird der Bereich Jugend in den Mittelpunkt gerückt. Darüber hinaus agiert die Strategiegruppe eng verzahnt mit anderen Initiativen wie „Familienfreundlichste Stadt“ oder der Kulturentwicklungsplanung. So zu verfahren, sorgt für ein abgestimmtes, vernetztes Vorgehen für die kulturelle Bildung entlang der Bildungskette junger Menschen.


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