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Erfolgreicher Abschluss des dritten Fortbildungsjahrgangs
„Die Fäden in der Hand“

Wie lässt sich kulturelle Bildung vor Ort systematisch weiterentwickeln und die kulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen dauerhaft stärken? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 15 Fachkräfte kommunaler Verwaltungen aus NRW – darunter sechs Kreise – im Rahmen der vierteiligen Fortbildungsreihe „Die Fäden in der Hand. Kulturelle Bildung auf kommunaler Ebene kooperativ gestalten“. Die Qualifizierung fand von Februar bis Juni 2026 statt. Veranstalter war die Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung NRW“, in Kooperation mit der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW.

Die Teilnehmenden aus den Bereichen Jugend, Kultur und Bildung erarbeiteten in vier Modulen praxisnahe Strategien für ihre Heimatkommunen. Dabei stand der Auf- und Ausbau ressortübergreifender Netzwerke im Fokus. In abwechslungsreichen Settings wurden kreative Strategien entwickelt, um Verwaltungsprozesse vor Ort zu bündeln und die jeweiligen Bildungslandschaften zukunftsfähig aufzustellen.

Neben interaktiven Methoden vermittelte die Fortbildung kompakte Einblicke in die kommunale Moderation und Steuerung komplexer Netzwerkprozesse. Gut möglich, dass nun neue kommunale Gesamtkonzepte auf den Weg gebracht werden, um jungen Menschen einen gerechteren Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen.

Die positive Resonanz der Teilnehmenden verdeutlicht den Bedarf an praxisorientierter Qualifizierung und kollegialem Austausch auf interkommunaler Ebene. Die Absolvent*innen kehren mit gefüllten Werkzeugkoffern in ihre Verwaltungen zurück – bereit, die Fäden für die kulturelle Bildung vor Ort erfolgreich in der Hand zu halten.