„Raus aus dem Haus – Aufsuchende Formate kultureller Bildung“

Am 21. September trafen sich rund 140 Personen im LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg zum diesjährigen Fachtag des Landesprogramms Kulturrucksack NRW um über „Aufsuchende Formate in der Kulturellen Bildung“ zu diskutieren.

Zwei Kurzvorträge zu jugend- und kulturpolitischen Themen von Prof. Dr. Ulrich Deinet, Leiter der Forschungsstelle für Sozialraumorientierte Praxisforschung und Entwicklung an der Hochschule Düsseldorf und Dr. Florence Thurmes, Direktorin des Museums Ostwall in Dortmund gaben, ebenso wie die darauffolgenden sechs Praxisbeispiele, wichtige Impulse für die eigene Arbeit. Auch wenn aufsuchende Formate grundsätzlich nicht neu sind, so sind die Bandbreite ebenso wie die Möglichkeiten der Übertragbarkeit groß. In vier Themenforen konnte das Thema anschließend vertieft werden. In den Foren beschäftigten sich die Teilnehmenden z. B. mit Fragen der strukturellen Verankerung, den Möglichkeiten im ländlichen Raum, der Perspektive der Kulturinstitutionen sowie der Jugendkulturarbeit. In den gut besuchten Foren gab es ebenfalls einen Kurzinput aus der Praxis, der in der Verknüpfung mit der jeweiligen übergeordneten Fragestellung lebhaft diskutiert wurde. Eine Gruppe wurde selbst zu Teilnehmenden eines interaktiven, aufsuchenden Formats – und reiste in die Zukunft.

Brigitte Schorn, Leiterin der Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung NRW“, moderierte ein Podiumsgespräch mit den Referent*innen Ulrike Seybold, Dirk Naumann, Dominik Breuer und Gregor Zöllig rundete den Tag ab und bündelte Ergebnisse, Ideen und Konzepte. Ein künstlerischer Beitrag der Poetry Slamerin Anna-Lisa Tuczek ließ die anwesenden Teilnehmenden den gesamten Tag noch einmal gedanklich durchleben und gab Ideen und Inspirationen mit auf den Weg.