Kulturagenten für kreative Schulen NRW - Eine Programmbeschreibung

Kulturagent*innen initiieren gemeinsam mit Schüler*innen, Lehrer*innen, der Schulleitung, Eltern, Künstler*innen sowie Kulturinstitutionen ein breites Angebot der kulturellen Bildung: Sie setzten künstlerische Projekte um, erproben neue Vermittlungsformate, stoßen Reflexionsprozesse über die Möglichkeiten von Kunst und Kultur in Schule an und bauen langfristige Kooperationen mit Kulturinstitutionen auf.

Die Kulturinstitutionen sowie assoziierte Künstler*innen sind zentrale Partner*innen. Museen, Konzerthäuser, Bibliotheken, Theater und Kulturzentren erreichen in den Schulen ihr zukünftiges Publikum. Gemeinsam werden Wege erkundet, wie sich Schulen und ihre Kulturpartner*innen einander öffnen und langfristige Kooperationen entwickelt werden können. Mit Hilfe des Programms machen sich die Schulen auf den Weg, kulturelle Bildung in ihren Schulprogrammen zu verankern. Die Modellphase (2011-2015) wurde von zwei Seiten durch begleitende Forschung flankiert.

In der Transferphase (2015-2019) sollen v. a. Bildungskoproduktionen und eine Verankerung von Bildungspartnerschaften zwischen kulturellen und pädagogischen Einrichtungen langfristig angelegt werden. Seit dem Schuljahr 2015/16 startet daher in den Bundesländern Baden- Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen bis Sommer 2019 eine vierjährige Überleitungsphase, die durch die Mutik gGmbH, die Stiftung des Bundes, die Stiftung Mercator und die beteiligten Bundesländer gefördert sowie in einigen Bundesländern auf kommunaler Ebene unterstützt wird.

Die Kulturagent*innen werden Schulen, Künstler*innen sowie Kulturinstitutionen miteinander vernetzen, um Kunst und Kultur zum festen Bestandteil des Schulalltags für möglichst viele Schüler*innen werden zu lassen. Ziel dieser Phase ist es, die gesammelten Erfahrungen, Instrumente und das Wissen aus dem Modellprogramm in den Schulen zu evaluieren, zu versteigen und im jeweiligen Schulprogramm zu implementieren.