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Unesco-Sevengardens-Projekt in Kamp-Lintfort

Das sevengardens-Projekt in Kamp-Lintfort geht in diesem Jahr bereits in die 5. Runde

Foto: Thomas Stein

Ein schönes Beispiel, wie Vernetzung leicht gelingt, weil sie einen Anlass hat: Mit einem Projekt, das ein so wichtiges Thema wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Fokus setzt und mit kultureller Bildung verknüpft.

Bereits 2018 wurden nach Aufruf der Projektgruppe Kulturelle Bildung zahlreiche Kitas, Schulen, Kultureinrichtungen, Künstler*innen und Einrichtungen der offenen Jugendarbeit Teil des UNESCO-Projektes sevengardens. So entstanden 2019 in Kamp-Lintfort zahlreiche Färbergärten – passend zur dort geplanten Landesgartenschau. Mit den "Färbergärten" wurden Gärten zur Herstellung von Pflanzenfarben angelegt. AUßerdem durchliefen die Teilnehmenden gemeinsam eine sogenannte Dialoger*innenausbildung, eine Fortbildung zu Pflanzenfarben und -gärten, die das Färbergärten-Netzwerk sichert. Und auch in diesem Jahr geht es weiter mit "sevengardens": „Die Corona-Pandemie hatte uns ausgebremst, aber das Netzwerk funktioniert auch nach einer Pause noch gut. Bei der ExtraSchicht, der Nacht der Industriekultur, wird sich das Netzwerk mit einer Aktion im Kamp-Lintforter Zechenpark präsentieren.“, stellt Petra Niemöller, die Netzwerkkoordinatorin Kamp-Lintfort, fest.

Übrigens: Die Schaffung von Netzwerkstrukturen ist ein zentrales Ziel im mittlerweile zweimal ausgezeichnetem Gesamtkonzept der Stadt.Und mit dem Projekt ist die Stadt gleichzeitig Teil des weltweit agierenden sevengardens-Netzwerks, das der Künstler Peter Reichenbach initiiert hat und das sozial, nachhaltig und weltweit verbindend aktiv ist.