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Informativer Fachtag "Ästhetische Forschung 3.0" in Remscheid [27.11.2018]

"Forschendes Lernen im Unterricht ausgehend von Kunst und Kultur mit außerschulischen Partnern" war das Thema des Fachtags "Ästhetische Forschung 3.0" am 27. November 2018 in Remscheid. Projekte und Erfahrungen aus dem Kultur.Forscher!-Programm in Nordrhein-Westfalen standen im Vordergrund der Veranstaltung, zu der rund 90 Teilnehmer*innen in der Akademie der Kulturellen Bildung zusammen kamen.

Der Fachtag widmete sich u. a. folgenden Fragestellungen: Wie lassen sich schulische Bildungsräume öffnen, um zu neuen Formen des Lernens zu gelangen? Wie gelingt ein Zusammenspiel von individuellen und kollektiven Fragen der Lernenden und Lehrenden, fächerübergreifenden Inhalten und ästhetischen Erfahrungen, sodass kulturelle Zugänge eröffnet, mediale Kompetenzen ausgebildet und künstlerische Grenzüberschreitungen provoziert werden? 

Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte Prof. Dr. Christine Heil (Universität Duisburg-Essen) in einem Vortrag mit dem Titel "Ästhetisch forschend Schule verändern" die Grundlagen des Kulturforscher-Programms und seine positiven Auswirkungen auf die teilnehmenden Schulen.

In sechs praxisorientierten Workshops stellten Lehrende und Kulturpartner*innen von Kultur.Forscher!-Schulen im Tandem anschließend ihre Kooperations-Projekte und Erfahrungen vor. Dabei wurde an mitgebrachten Beispielen, Fragen und Erfahrungen aus der Praxis gearbeitet. Zudem konnten die Workshop-Teilnehmer*innen über erste Schritte für einen Transfer an der eigenen Schule nachdenken.

Alle Workshops wurden von den Referent*innen mit kreativen Methoden des forschenden Lernens durchgeführt. Die Workshops bekamen durchweg ein sehr positives Feedback.

Dies zeigte sich auch in der Fishbowl-Diskussion zum Ende des Fachtags. Die Teilnehmer*innen diskutierten sehr intensiv Fragen rund um das Thema "Ästhetisches Forschen in der Schule in Kooperation mit Künstler*innen". Vor allem die Frage nach der Umsetzung dieser Lernansätze in alle Fächer einer Schule stand dabei im Vordergrund.
Bemerkenswert war die grundsätzliche Kooperationsbereitschaft zwischen den Künstler*innen und den Lehrer*innen, die ihre Arbeit als eine gemeinsame, sich ergänzende verstehen.


Programmflyer

Workshops


Veranstalter waren die Arbeitsstelle "Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW" und das Fach Kunstpädagogik und Didaktik der Kunst an der Universität Duisburg-Essen.