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„Aufbruch nach Corona“ - Aktuelle Fördermöglichkeiten klug nutzen

Rückblick auf die digitale Infoveranstaltung am 14. September 2021, „Aufbruch nach Corona: Kulturelle Jugendarbeit – kommunal, vernetzt, jetzt“ mit über 130 Teilnehmenden.

Bund und Länder stellen seit diesem Sommer erhebliche zusätzliche finanzielle Mittel für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. „Aufbruch nach Corona“ lautet das Motto. Nach Zeiten der sozialen Distanz, der geschlossenen Freizeiteinrichtungen, der ausgefallen Gruppenaktivitäten, nach Erfahrungen von Stillstand und Einsamkeit, sollen die Mittel helfen, Kindern und Jugendlichen mit kreativen, Gemeinschaft stiftenden und gut erreichbaren Aktivitäten neue Perspektiven zu eröffnen.

Wie diese Mittel zielgerichtet und kommunal vernetzt eingesetzt werden können, zeigte am 14. September 2021 der digitale Infotag „Aufbruch nach Corona: Kulturelle Jugendarbeit – kommunal, vernetzt, jetzt“. Über 130 Teilnehmer*innen – darunter viele Jugendpfleger*innen in kommunalen Jugendämtern – informierten sich im Rahmen der Veranstaltung über die vielfältigen Möglichkeiten von Projekten kultureller Jugendarbeit in und nach der Pandemie.  

Nach einem Grußwort durch Uwe Schulz vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, startete die Veranstaltung mit Inspirationen für eine kommunal vernetzte und strategisch geplante kulturelle Jugendarbeit. Tenor aller Beiträge war es, die zusätzlich möglichen Angebote auf kommunaler Ebene gemeinsam zu planen und sie strategisch so zu platzieren, dass möglichst alle Kinder und Jugendlichen profitieren können. Gemeinsam und vernetzt, im Zusammenspiel von Jugend, Kultur und Bildung kann es gelingen, unterschiedliche Zugänge für unterschiedliche Zielgruppen zu schaffen. Die „Kulturbonbons“ der Stadt Gelsenkirchen, Kulturprojekte verschiedener Landesarbeitsgemeinschaften kultureller Bildung in NRW und der Jugendkunstschulen in NRW zeigten gelungene Projektbeispiele. 

Die Teilnehmer*innen konnten sich in mehreren Kurzvorträgen zu aktuellen Fördermöglichkeiten informieren, die in der Pandemie zusätzlich geschaffen wurden, z. B.  über

  • die Sondermittel durch den „Kultur macht stark“-Sommer,
  • das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“,
  • die Sondermittel „Extra-Zeit zum Lernen“ des Landes NRW,
  • das Programm „AUF!leben“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung,
  • die Fördermöglichkeiten der Fachverbände der kulturellen Jugendarbeit in NRW
  • die allgemeinen Fördermöglichkeiten kultureller Projekte mit jungen Menschen und über weitere Sondermittel.

Melden Sie sich gern, wenn Sie Interesse an diesen Informationen haben (info@kulturellebildung-nrw.de).

Wir haben auf dieser Sonderseite weitere Informationen und Links für Sie zusammengestellt