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01.12.2020 JUGEND.KULTUR.DIGITAL.

Kulturelle Jugendbildung im digitalen Wandel

Mehr als 80 interessierte Kulturrucksack-Beauftragte haben über Zoom am ersten digitalen Fachforum des Kulturrucksack NRW teilgenommen.

Foto: Kuttelvaserova Stuchelova/shutterstock.com

Dabei war der virtuelle Raum nicht nur Treffpunkt, sondern auch inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung: Chancen und Möglichkeiten der digitalen Mediennutzung innerhalb der kulturellen Kinder- und Jugendbildung wurden erörtert, diskutiert und weiterentwickelt.

Was sind die Lebenswirklichkeiten junger Menschen – und wie verändert das die  Bedingungen für die Vermittlung kultureller Arbeit? Diese Fragen bildeten die Basis für die Impulsvorträge von Frau Prof. Dr. Angela Tillmann (TH Köln) und Michelle Adolfs (jfc Medienzentrum e.V., Köln) zu den Chancen für die kulturelle Bildung.

Daran schloss sich erste Workshop-Phase „Digital und kreativ – Künstlerisch aktiv mit digitalen Tools“ an. Sie stand ganz im Zeichen der praktischen Vorstellung von Programmen, Apps und Tools wie Launchpads, CoSpaces EDU, Instagram, Pocket Composer oder Zoom. Mit „Keine Angst vor virtuellen Welten! Werkzeuge, Methoden und Partner für ein digitales Miteinander“ motivierte die zweite Workshop-Phase alle Beteiligten dazu, neuartige Kooperationen - ob analog, digital oder hybrid - mit Fachstellen, Kulturinstitutionen und Akteuren einzugehen. Praxis-Beispiele gaben Einblicke in die kreative Öffentlichkeitsarbeit und sensibilisierten für barrierefreie Lösungsansätze in der außerschulischen Medienarbeit.

Es wurde deutlich, dass neben neuen Wegen in der Ansprache von Zielgruppen auch digitale Angebote und Orte notwendig sind, um Kinder und Jugendlichen in ihren Lebenswelten zu erreichen. Neuartige Konzepte werden auch zukünftig verschiedene Zielgruppen durch einen Methodenmix berücksichtigen müssen, um eine partizipative und vielschichtige Teilnahme zu ermöglichen.