Kinderrechtskonvention der UN

Die UNESCO Road Map zur kulturellen Bildung

Im Jahr 2006 diskutierten im Rahmen der Portugiesischen Ratspräsidentschaft fast 1000 Experten aus 100 Mitgliedsländern der UNESCO Fragen der künstlerischen und kulturellen Bildung. Bei dieser Weltkonferenz wurde deutlich, dass es hinsichtlich der Vermittlung kultureller Bildung großen Nachholbedarf gibt. Dieser erklärt sich durch Mängel an finanziellen Ressourcen und geschulten Lehrern, offene Methodenfragen des Kunstunterrichts, der Rolle der Partnerschaften zwischen Schule (vor allem der Sekundarstufe) und Kultureinrichtungen und fehlenden Fachlehrern in der Primarstufe.

Mit der UNESCO-Road-Map ist ein Text erstellt worden, der die Bedeutung kultureller Bildung und ihrer Dimensionen für die Bildung im Allgemeinen darstellt. Seitdem erfährt das Thema "Kulturelle Bildung" internationalen Aufschwung. Obwohl sich das Papier primär an die kulturelle Kinder- und Jugendbildung richtet und dabei insbesondere die schulische kulturelle Bildung anspricht, gilt das dort Angesprochene „grundsätzlich für alle Menschen und Alterstufen, da kulturelle Bildung ein allgemein gültiges Menschenrecht für alle Lernenden, einschließlich derer die von der Bildung ausgeschlossen sind".

Der kulturellen Bildung werden vier Aufgaben zugeschrieben:

Eine europäische Fachtagung im Mai 2008 erarbeitete mögliche Wege und Maßnahmen für den Beitrag der Road-Map zur weiteren Gestaltung einer kulturellen Bildung für Alle in Europa. Sie initiierte damit einen gemeinsamen europäischen Prozess zur Vorbereitung auf die kommende Weltkonferenz im März 2010 in Seoul/Korea.

© 2014 Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW – Akademie Remscheid

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